PM DIE LINKE: Dehmelt und Rosenstock: Mittelfristiges Ziel kann nur kostenfreie Schüler*innenbeförderung sein

Zum nächsten Kreistag wird die Fraktion DIE LINKE.im Kreistag Nordhausen erneut eine Änderung der Schülerbeförderung einbringen. Bisher müssen Schüler*innen ab der Klassenstufe 11 monatlich 19 Euro Eigenanteil aufbringen, um mit dem öffentlichen Personennahverkehr zur Schule zu gelangen.

„Schon während der Diskussion und Beschlussfassung der letzten Änderung im September 2016 haben wir deutlich gemacht, dass der dort gefundene Kompromiss für uns nur ein Zwischenschritt darstellt“, erklärt Martin Dehmelt, jugendpolitischer Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE.Nordhausen, in einer aktuellen Pressemitteilung.

„Der damalige von den rot-rot-grünen Fraktionen im Kreistag getragene und gemeinsam durchgesetzte Wechsel von der 25 prozentigen Förderung, hin zu einer monatlichen Eigenbeteiligung in Höhe von 19 Euro war zumindest eine Verbesserung für alle Schüler und Schülerinnen* des Landkreises“, so Dehmelt weiter.

„Aus meiner letzten Anfrage im Kreistag geht hervor, dass, trotz der Verbesserung der Fördersituation, der Haushalt lediglich mit rund 12.000 Euro belastet wurde. Deshalb ist für uns eine weitere Verbesserung der Fördermodalitäten durchaus finanziell realistisch“, ergänzt Tim Rosenstock, Mitglied der Fraktion DIE LINKE.im Kreistag Nordhausen. „Als nächsten Zwischenschritt wird unsere Fraktion daher dem Kreistag vorschlagen, den Eigenanteil auf monatlich zehn Euro zu senken. Das würde für viele Familien im Landkreis eine deutliche finanzielle Entlastung bedeuten“, führt das Jugendhilfeausschussmitglied weiter aus.

„Klar ist aber dennoch: Unser mittelfristiges Ziel kann nur eine vollkommen kostenfreie Beförderung vom Wohnort bis zur Schule für alle Schülerinnen* und Schüler im Landkreis sein so wie es uns andere Kreise auch bereits vormachen“, sind sich Dehmelt und Rosenstock einig.


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