Pressemitteilung Landesverband zur Schüler*innenbeförderung

„Die bisherige Regelung der Schüler*innenbeförderung ist untragbar. Ab der 11. Klasse hat jeder Landkreis seine eigenen Richtlinien und diese können teilweise sehr teuer für die Familien werden“, befindet Dominique Gerding, Sprecher der Linksjugend[‘solid] Thüringen.
„Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, warum nach der 10. Klasse plötzlich für den Schulweg Geld gezahlt werden muss. Viele Landrät*innen winden sich damit heraus, dass es keine einheitliche Landesregelung gäbe. Man muss ihnen diese Argumentationsmöglichkeit nehmen und eine landeseinheitliche Richtlinie erarbeiten und beschließen“, so Gerding weiter.
„Im Sinne einer chancengleichen Bildungsmöglichkeit kann es nicht sein, dass Kinder, die ihr Abitur ablegen wollen, plötzlich bis zu mehreren Hundert Euro pro Jahr zahlen müssen, nur um überhaupt zur Schule zu kommen. Da sind benötigte Lehrmaterialien oder eine Essensversorgung noch gar nicht einberechnet“, mahnt Tim Rosenstock, ebenfalls Sprecher der Linksjugend, an.
„Die einzige Lösung kann nur eine landesweit einheitliche Förderung durch das Land Thüringen bis zum Abschluss der 12. oder 13. Klasse sein, die die vollständige Kostenübernahme für die Schüler*innen vorsieht“, fordert Rosenstock.
„Prinzipiell stehen wir für eine kostenfreie Mobilität für Schüler*innen, Auszubildende und Studierende ein, um all diesen Gruppen gesellschaftliche Teilhabe zu erleichtern. Die finanzielle Abhängigkeit von Eltern oder Ämtern, welche einem selbstbestimmten Leben entgegen stehen, betrifft gerade diese Gruppierungen“, sind sich Gerding und Rosenstock einig.


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